Ver­mi­etet der Mieter ohne Erlaub­nis unter, so ist hierin kein Grund für eine außeror­dentliche Kündi­gung zu sehen, weil in der Regel kein Grund für eine Ver­weigerung der Erlaub­nis in der Per­son des Unter­mi­eters vor­liegt (OLG Dres­den in ZMR 2016, 24)

Will der Ver­mi­eter Eigenbe­darf gel­tend machen, muss der Nutzungswille konkret und ern­sthaft ist. Nur vage Absicht­en reichen nicht aus (BGH VIII ZR 297/14).

Zwis­chen dem nachgewiese­nen und dem abgeschlosse­nen Geschäft muss eine per­sön­liche und inhaltliche Deck­ungs­gle­ich­heit beste­hen, damit der Mak­ler­lohn ver­di­ent ist (BGH III ZR 530/13).

Der Mieter kann seinen unge­fährlichen Hund unan­geleint auf dem Grund­stück der WEG laufen lassen, wenn dieser von seinem Ver­mi­eter genehmigt wurde (AG München in ZMR 2015, 164).

In ein­er Woh­nung­seigen­tümerge­mein­schaft ist es bei größeren Sanierungs­mass­nah­men notwendig, 3 Alter­na­ti­vange­bote einzu­holen, die unter Umstän­den auch vor der Ver­samm­lung zu versenden sind (LG München in ZMR 2015, 147).

In der Bil­li­gung der Jahresabrech­nung durch die Woh­nung­seigen­tümer kann die Ent­las­tung des Ver­wal­ters zu sehen sein. Dies stellt aber sicher­lich nicht die Regel dar (LG München in ZMR 2015, 146).

Ist die Bausub­stanz bere­its geschädigt, kann das Ermessen der WEG auf Null reduziert sein, wenn bere­its 2 Gutacht­en vor­liegen, die die Kom­plettsanierung empfehlen (LG Ham­burg in ZMR 2015, 143).

Ein Sell­platz darf nicht dauer­haft dazu genutzt wer­den, Gegen­stände zu lagern, die nicht im Zusam­men­hang mit der PKW-Nutzung ste­hen (LG Ham­burg in ZMR 2015, 142).

Der Ver­mi­eter greift nicht unrecht­mäßig in die Rechte des Mieters ein, wenn er gegenüber einem Nicht­mi­eter ein Hausver­bot ausspricht, wenn dieser mehrfach nicht uner­he­blich den Haus­frieden gestört hat (AG München in ZMR 2015, 140).

Der Gren­zw­ert, ab dem eine Min­derung wegen Legionel­len­be­fall möglich ist, liegt bei 10000 kbE/100ml (AG München in ZMR 2015, 139).